Was darf ich nutzen? Was gehört mir? Und wer haftet, wenn etwas schiefgeht? Wer KI im Büro einsetzt, trifft laufend Rechtsentscheidungen, ohne sie als solche wahrzunehmen. Der gewählte Tarif entscheidet über die Vertraulichkeit des Wettbewerbsentwurfs, eine Voreinstellung darüber, ob Projektdaten in das Training künftiger Modelle einfließen.
Das Seminar setzt dort an, wo Werkzeugseminare enden, und behandelt die rechtliche Seite in der Tiefe, die sie im Büroalltag braucht. Es führt durch Urheberrecht, Haftung, Geheimnis- und Datenschutz sowie die Pflichten der KI-Verordnung und bleibt dabei durchgehend an Fällen aus der Praxis von Architektur- und Ingenieurbüros orientiert.
Mitgegeben werden eine Checkliste für die Auswahl von KI-Werkzeugen und Formulierungshilfen für Verträge und Büroanweisungen.
Themen
Urheberrecht an KI-Ergebnissen
Haftung und Versicherung
Geschäftsgeheimnisse
Datenschutz und Auftragsverarbeitung
KI-Verordnung und KI-Kompetenz
Kennzeichnungspflichten
Anbieterbedingungen
Die Teilnehmendes des Seminars sollen nach Abschluss des Seminars
die eigenen Werkzeuge nach nachprüfbaren rechtlichen Kriterien beurteilen können
wissen, wem Ergebnisse zustehen, an denen KI mitgewirkt hat
einschätzen können, wer bei fehlerhaften KI-Ergebnissen haftet und was der Versicherungsschutz abdeckt
beurteilen können, welche Projektdaten in welches Werkzeug gegeben werden dürfen
die geltenden Pflichten der KI-Verordnung im eigenen Büro umsetzen können
Zielgruppe Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Büroinhaberinnen und Büroinhaber, die KI im Büroalltag einsetzen oder einführen. Juristische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Organisatorisches Eigene Fragen und Fälle aus dem Büroalltag können vorab bis spätestens zum 22.09.2026 bei Frau Söhren unter: soehren@aik-sh.de eingereicht werden.
Über den Referenten Leopold Beer, Jurist und KI-Berater, München