Schäden an Gebäuden durch Veränderungen im Baugrund können sich als Risse, Schiefstellungen oder auch Feuchteschäden bemerkbar machen, die auch die Standsicherheit von Gebäuden gefährden können. Baugrundbedingte Schäden können bereits beim Neubau, in der Gewährleistungsfrist oder manchmal erst nach Jahrzehnten im Bestand auftreten. Besonders infolge der außergewöhnlichen Dürreperiode ab 2018 kam es vielerorts zu Gründungsschäden auch am alten Gebäudebestand. Hierdurch erfährt das Seminarthema daher eine zusätzliche, sehr aktuelle Bedeutung. Im Seminar werden grundlegende Zusammenhänge dargestellt, wie aus der Interaktion von Baugrund, Grundwasser, Gründung und Bauwerk typische Schäden an Gebäuden entstehen können und wie diese Schäden erkannt, beurteilt und saniert werden können. Da Schadensursachen häufig nicht sofort offensichtlich sind, ist eine systematische Schadensanalyse erforderlich, für die das Seminar die Grundlagen liefert.
Schäden durch Naturereignisse (Austrocknung, Schrumpfung, Baumbestand) oder Oberflächenversiegelungen
Sekundärschäden durch Einflüsse aus der Nachbarschaft, Baustellen, Abgrabungen (DIN 4123), Grundwasserabsenkungen, Ausspülungen
Erschütterungen im Bauwesen und deren Prognose und Messung (DIN 4150)
Fallbeispiele, typische Schadensbeispiele
Beweissicherung, Untersuchungsverfahren
Sanierung, Möglichkeiten der Schadensbehebung
Über den Referenten Dipl.-Ing. Heinz Bogon, Beratender Ingenieur Bauwesen – Umwelttechnik, Neustadt am Rübenberge. Von der Ingenieurkammer Niedersachsen öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Altlastenuntersuchung und -sanierung, Lehrbeauftragter und Referent seit 25 Jahren in bisher ca. 400 Seminaren bundesweit.